Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum stellt vor dem Hintergrund schwieriger Rahmenbedingungen bundesweit eine zentrale Herausforderung für Kommunen dar. Das Detmolder Modell bietet hierfür eine innovative Lösung, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und städtebauliche Visionen erfolgreich zu realisieren.

Als zukunftsweisendes Konzept einer kommunalen (Quartiers-)Genossenschaft ist das Detmolder Modell ein Musterbeispiel dafür, wie eine „Öffentlich-Private Partnerschaft“ (ÖPP) auf kommunaler Ebene umgesetzt werden kann. Dabei bringt die Kommune ein Grundstück als Sacheinlage ein, während gemeinsam mit der Pyramis Immobilien Entwicklungs GmbH die Planung, Erschließung und Umsetzung zügig realisiert wird.

Die Vorteile des Detmolder Modells auf einem Blick:

Bezahlbarer Wohnraum: Das Modell ermöglicht die Entwicklung von preisgedämpften und bedarfsgerechten Mietwohneinheiten.

Langfristiger städtischer Einfluss: Die Kommune behält die dauerhafte Steuerung und den Einfluss auf die Grundstücksentwicklung.

Ressourcenschonung: Der kommunale Kernhaushalt wird geschont und die städtischen Personalkapazitäten werden nicht weiter überlastet.

Effizienz und Tempo: Planung und Bau werden erheblich beschleunigt.

Flexibilität: Da die Genossenschaft als privatrechtliche Unternehmensform nicht dem öffentlichen Vergaberecht unterliegt, werden Vergaberisiken minimiert und die lokale Bauwirtschaft kann bevorzugt eingebunden werden.

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18 Genossenschaften wurden in Nordrhein-Westfalen in Kommunen und Kreisen nach dem Detmolder Modell bisher gegründet.
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Über 900 Wohneinheiten sind bzw. werden in den Detmolder Modell-Genossenschaften realisiert.
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Rund 280 Millionen Euro werden in den Detmolder Modell-Genossenschaften in Wohn- und Lebensraum investiert.